You are using an unsupported browser, so some features may not work. Please upgrade to a modern browser
Ihr Webbrowser ist veraltet und wird leider nicht in vollem Umfang unterstützt.
© Gabu Heindl/trafo.K
© Gabu Heindl/trafo.K
© Gabu Heindl/trafo.K
© Gabu Heindl/trafo.K
© Gabu Heindl/trafo.K

Kunst am Bau von Gabu Heindl
Justizanstalt Krems | 2011

Draußen im Gefängnis

Ein Sportfeld mit Ecken und Kanten und eine weiche Sitzlandschaft. Es geht um Aufhellung eines beschatteten Raums und darum, in das Grau teilweise Grün zu färben. Aufgrund der geringen Sonneneinstrahlung im ebenerdigen Männer-Spazierhof kann hier keine Wiese blühen. Der Hof ist außerdem kleiner als der kleinste Bambini-Fußball-Platz und hat Ecken und Kanten.

Das Konzept macht den Hof dennoch zum Sportplatz, mit kleinen Abstrichen und möglichen neuen Perspektiven. Die Un-Bedingungen werden auf humorvolle Weise in das ästhetische Konzept mit eingebaut: Ein Bambini-großes Fußballfeld aus Kunstrasenbelag wird in die Form und Topographie des Platzes ›reingefaltet‹. Dort, wo das Feld nicht weiterlaufen kann, weil eine Wand im Weg steht, faltet sich der Platz die Wand hoch. Und weil kein Gras wächst, ist er aus Kunstrasen.

Durch die Überlagerung von Aufenthalts- und Sportzonen wird der kleine Außenraum zu mehreren Außenräumen: die Summe der ›schaltbaren‹ Raum-Nutzungen macht ideell aus 1m² konzeptuell mehrere m²: Basketball quer, Fußball – verkleinert – längs im Hof, Badminton in Originalgröße, Sitzlandschaft in der maximal besonnten Zone, u.v.m. (Gabu Heindl)

Teilnahme Ausstellung ›Auf die Plätze – Sport und Gesellschaft‹
16. April 2011 bis 26. Februar 2012
Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Projektleitung: Elke Smodics-Kuscher
Projektmitarbeit: Renate Höllwart
Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.