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© Sandra Kosel

schulheft 1/17 – 165 | Juni 2017

Strategien für Zwischenräume. Ver_Lernen in der Migrationsgesellschaft

Buchpräsentation
6. Juni 2017, 19.00 Uhr

Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Wie geht Lernen verlernen und Verlernen lernen in der Praxis?
Was sind Strategien, um vorherrschende Wissensformen zu unterlaufen?

Die Publikation versammelt Erfahrungen, Reflexionen und Handlungsformen in emanzipatorischen Bildungsprozessen zu den Schwerpunkten Geschichte, Stadt, Sprache und Kunst. Eine performative Lesung mit Autor*innen und Projektbeteiligten gibt Einblick in die Fragestellungen des Bandes. Projektionen erweitern die Perspektiven auf Strategien für eine verändernde Praxis des Lernens und Verlernens im Hinblick auf eine gleichberechtigte, demokratische Gesellschaft.

Die Buchpräsentation findet in Kooperation mit Matthias Beitl (VKM), Neda Hoseinyar, Marissa Lôbo, Stephanie Misa, Catrin Seefranz (Night School/Akademie des Verlernens, Wiener Festwochen) und den Herausgeber*innen der Publikationsreihe schulheft statt.

Eintritt frei
Anmeldung unter: anmeldung@trafo-k.at

 

Strategien für Zwischenräume. Ver_Lernen in der Migrationsgesellschaft
von Büro trafo.K: Ines Garnitschnig, Renate Höllwart, Elke Smodics, Nora Sternfeld
schulheft 1/17 – 165, StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2017

Wenn von Lernen die Rede ist, stehen zumeist die Aneingung von Wissen und das Entwickeln von Kompetenzen im Zentrum. Wie sieht es mit den Kenntnissen aus, die wir uns bereits angeignet haben? Was tun, wenn dieses Wissen Gleichberechtigung behindert und die Möglichkeiten des Lernens beschränkt? Welche Glaubenssätze, Logiken, Routinen, Umgangsweisen und Strukturen müssen wir in Frage stellen, wenn wir uns für emanzipatorische Bildungsprozesse frei machen wollen? Was müssen wir also im Hinblick auf eine demokratischere Gesellschaft lernen und verlernen, als Schüler_innen und als Lehrende?
Diesen Fragen geht der vorliegende Band des schulhefts anhand des Projekts „Strategien für Zwischenräume. Neue Formate des Ver_Lernens in der Migrationsgesellschaft“ nach, in dem Jugendliche, Vermittler_innen, Wissenschafter_innen und Künstler_innen gemeinsam antidiskriminatorische Lehr- und Lernformate zu Geschichte, Stadt, Sprache und Kunst erarbeitet und zusammengetragen haben.

Mit Beiträgen von: Arif Akkılıç, Ljubomir Bratić, María do Mar Castro Varela, İnci Dirim, Ines Garnitschnig, Ayşe Güleç, Alisha M.B. Heinemann, Renate Höllwart, Aslı Kışlal, Rubia Salgado, Anna Schober, Elke Smodics, Nora Sternfeld, Regina Wonisch, Erol Yıldız u.a.

 

Der Band erscheint in der Reihe schulheft, ist Teil des Projekts „Strategien für Zwischenräume“, gefördert aus den Mitteln von SHIFT, und wurde ermöglicht durch die Unterstützung der AK–Wien.