You are using an unsupported browser, so some features may not work. Please upgrade to a modern browser
Ihr Webbrowser ist veraltet und wird leider nicht in vollem Umfang unterstützt.
© Pia Streicher
© Pia Streicher
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic
© Bojana Stamenkovic

Aktionstage #2 | 14. Juni 2016

Wie geht Lernen Verlernen und Verlernen Lernen in der Praxis?

An drei Aktionstagen probieren wir verschiedene Formate und Handlungsformen aus. Workshops, Stadtrundgänge, Gespräche, Präsentationen und Performances laden zum Austausch ein. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Abendessen auf dem Siebenbrunnenplatz.

12.00–13.00 Strategien für Zwischenräume. Ausstellung, Archiv, Werkstatt
Informationen, Kaffee und Gespräche im Aktions- und Archivraum mit Ines Garnitschnig, Renate Höllwart, Elke Smodics, Nora Sternfeld (trafo.K) und Sheri Avraham (Künstlerin und Theatermacherin)

13.00–14.30 Migration sammeln. Geschichte und Geschichten einer Stadt
Präsentation und Gespräch mit Regina Wonisch (Forschungszentrum für historische Minderheiten in Wien), Vida Bakondy und Arif Akkılıç (Projekt ›Migration sammeln‹)
Zur Diskussion gestellt werden unterschiedliche Modelle, ›Gegengeschichten‹ in die Stadtgeschichte einzuschreiben: Das Forschungszentrum für historische Minderheiten versucht, an die in Vergessenheit geratene Geschichte der Wiener Tschech_innen zu erinnern. Das Archiv der Migration verfolgt die Idee, einen Ort der Bewahrung und Auseinandersetzung mit Zeugnissen der Migrationsgeschichte zu schaffen. Das Projekt Migration sammeln zielt darauf ab, Objekte der Migration im Wien Museum zu verankern.

15.00–17.00 streifzug matzplatz
Performativer Stadtrundgang zum Feuerwerkshaus am Matzleinsdorfer Platz und wieder retour mit Tomash Schoiswohl (http://matzab.tv)
wir gehen zum matzleinsdorfer platz. wir rollen zum matzleinsdorfer platz. wir spazieren und transportieren. wir gehen zum platz, der keinen ort haben soll. ein streifzug zum nichtort. zum matzleinsdorfer platz. was finden wir am weg? was liegt im verkehr? wie können wir den platz erreichen? der streifzug zum matzleinsdorfer platz wird einmal solche und ähnliche fragen aufwerfen. fragen danach, wie wir uns in der stadt bewegen können. zum anderen werden sowohl infos zur (bau-)geschichte des verkehrsbauwerks und seiner umgebung als auch kleinere interventionen oder nebelgranaten eingeworfen. matz ab!

Parallel Was heißt alle?
Aktionen, Workshops und Gespräche mit Ines Garnitschnig, Renate Höllwart, Elke Smodics, Nora Sternfeld (trafo.K), Sheri Avraham (Künstlerin und Theatermacherin) und Maia Benashvili (maiz)

17.30–19.00 Mit dem Lehrplan streiten
María do Mar Castro Varela (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Alisha M. B. Heinemann (Institut ür Germanistik der Universität Wien) im Gespräch mit Nora Sternfeld (trafo.K)
Es ist schwer, sich Verlernen vorzustellen. Lässt sich denn mächtiges Wissen einfach so hinter sich lassen? Sicherlich gibt es hier keinen Delete-Knopf, keinen Weg hinter die Geschichte der Macht- und Gewaltverhältnisse, die für das, was wir wissen, verantwortlich sind. In unserem Gespräch möchten wir dennoch vom Verlernen sprechen und zwar nicht als einer Praxis des Löschens, sondern als einer des Streitens: mit dem Lehrplan und mit dem ganzen Apparat der Wertekodierung.

Treffpunkt: Forschungszentrum für historische Minderheiten
Kohlgasse 27-29, 1050 Wien

 

Das Projekt ist gefördert aus den Mitteln von SHIFT.

Das Teilprojekt Ringvorlesung und Publikation wird finanziert von der AK–Wien und erfolgt in Zusammenarbeit mit schulheft.