
DISKRIMINIERUNG
Diskriminierung ist die Herabsetzung und gesellschaftliche Benachteiligung von Gruppen oder einzelnen Personen, die zu einer bestimmten Gruppe gerechnet werden. Diskriminierung kann von Einzelpersonen ausgehen. Sie ist aber gestützt durch gesellschaftliche Verhältnisse.
Diskriminiert werden Menschen vor allem aufgrund von Behinderung, Ausbildung, Beruf, Religion und Weltanschauung, Hautfarbe, Ethnizität, Nationalität, Geschlecht, sexuellem Begehren, sexueller Identität und Alter. Es bedeutet, dass diese Personengruppen mit negativen Meinungen über sie konfrontiert sind, dass sie allgemein weniger Zugang zu Bildung, gewissen Räumen, Machtpositionen oder schlechtere Chancen, z.B. am Arbeitsmarkt, haben. Oft werden Menschen mehrfach diskriminiert.
Diskriminierung kann heißen, dass eine Person aufgrund ihres (nicht deutschen) Namens bei der Wohnungssuche abgelehnt wird. Dass eine Person aufgrund ihrer (nicht weißen) Hautfarbe von der Polizei angehalten wird. Dass eine Person aufgrund ihres (nicht männlichen) Geschlechts weniger verdient.
Diskriminierung verletzt Menschen in ihrer Würde und schränkt sie in Handeln und Rechten ein. Antidiskriminierungsgesetze ermöglichen es, rechtlich gegen Diskriminierungen vorzugehen.
