Begleitung des Forschungsprojekts | September 2022 – März 2024
Kolonialismus heute!? Was hat das mit mir zu tun?
Aktualitäten und Vermittlungsansätze kolonialer Zusammenhänge im naturkundlichen Museum
Obwohl die österreichisch-ungarische Monarchie nie den Status einer Kolonialmacht erlangt hat, fand der Erwerb von naturkundlichen Exponaten, die heute in Österreich ausgestellt werden, auch in kolonialisierten Gebieten und im Rahmen kolonialer Machtdynamiken statt. Mittels dekolonialer künstlerischer Strategien befragen Schüler:innen die Brasilien-Ausstellung im Naturhistorischen Museum Wien darauf, wie sich Kolonialismus in Sammlungspraxis, Display und textuellem Kontext niederschlägt.
Im Rahmen eines einjährigen Forschungsprojekts begleitet Büro trafo.K das das Team von EDUCULT und NHM Wien beratend und reflektierend, mit einem Schwerpunkt auf postkolonialen Diskursen in der Museologie und Kulturvermittlung.
Darüber hinaus werden in einem Workshop gemeinsam mit der Künstlerin Carla Bobadilla und einer Schulklasse des BRG 14 Linzer Straße temporäre Interventionen in Ausstellungsobjekte des Naturhistorischen Museums Wien erarbeitet. Die Schüler:innen untersuchen Erzählweisen der kolonialen Sammlungsgeschichte des NHM Wien, analysieren ihren Niederschlag im Ausstellungsraum und regen mittels künstlerischer Strategien zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Brasilien-Ausstellung an.
Ein Projekt von EDUCULT im Rahmen von Sparkling Science, gefördert von BMBWF.
Projektleitung: Angela Wieser, Projektteam: Helena Deiß, Sabrina Mohamed, Mona Shama, Angela Wieser / EDUCULT, Ines Mehú-Blantar, Melanie Pilat, Elena Ritschard / NHM Wien
Mit Barbara Müller und Schüler:innen des BRG 14 Linzer Straße
Begleitung: Renate Höllwart, Simon Nagy, Elke Smodics / Büro trafo.K
Workshop mit Schüler:innen: Carla Bobadilla gemeinsam mit Büro trafo.K








