
RASSISMUS
Rassismus ist die Diskriminierung von Menschen aufgrund von Zuschreibungen an Herkunft, Religion, Sprache, ethnische Zugehörigkeit oder körperliche Merkmale.
Ein Teil der Gesellschaft betrachtet sich selbst als „normal“ und stellt sich dabei vor, dass es Gruppen von Menschen gibt, die sich davon klar unterscheiden. Diesen werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Sie werden bewertet, als nicht dazugehörig dargestellt und ausgegrenzt. Das hat mit gesellschaftlicher Macht zu tun. Menschen sichern durch Rassismus ihre Besserstellung ab.
Rassismus hat eine lange und gewaltvolle Geschichte. Menschengruppen wurden und werden erniedrigt und ausgebeutet, und andere profitieren davon.
Rassistische Stereotype werden wiederholt, bis sie wahr erscheinen. Wir sehen sie auch in Filmen, in Musikvideos, in Schulbüchern und in der Alltagssprache.
Schwarze Menschen und People of Color (PoC) werden immer wieder auf der Straße wegen ihrer Hautfarbe angegriffen, Migrant*innen oder Rom*nja und Sinti*zze haben Probleme, einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeit zu finden. Und die Grenzen nach Österreich und Europa sind auch aufgrund von Rassismus für manche offen und für andere nicht.
Antirassistische und antifaschistische Bewegungen kämpfen weltweit für gleiche Rechte für alle.
